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Tour de France 1996
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Die 83. Tour de France fand vom 29. Juni bis 21. Juli 1996 statt. Es starteten 198 Fahrer, 129 Fahrer erreichten das Ziel in Paris.

Der Gesamtsieger Bjarne Riis wurde 2007 nach seinem Dopingbekenntnis zunĂ€chst durch den Veranstalter aus den Siegerlisten gestrichen. Die Organisatoren fĂŒhrten damit fĂŒr die Tour de France 1996 vorĂŒbergehend keinen Gesamtsieger.cite-ref-leq-7-juni-07-1-0[1] Die Streichung wurde jedoch rĂŒckgĂ€ngig gemachtcite-ref-2[2] und nach dem Reglement der WADA ist das Vergehen verjĂ€hrt.

Contents

‱ Strecke
‱ Favoriten
‱ Etappen
‱ Ergebnisse
‱ Bergwertung
‱ Doping
‱ Weblinks

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Strecke

Die Rundfahrt mit einer ursprĂŒnglichen GesamtlĂ€nge von 3909 km und 21 Etappen begann 1996 im hollĂ€ndischen ’s-Hertogenbosch und fĂŒhrte im Uhrzeigersinn nach dem Prolog in den Niederlanden zuerst durch die Alpen, dort auch durch Italien, dann durch die PyrenĂ€en mit einem Abstecher nach Spanien. In den Alpen fĂŒhrte ein Bergzeitfahren hinauf nach Val-d’IsĂšre, das zweite lange Einzelzeitfahren ĂŒber flaches Terrain von Bordeaux nach Saint-Émilion. Die GesamtlĂ€nge verkĂŒrzte sich spĂ€ter aufgrund der verkĂŒrzten 9. Etappe auf 3765 km.

Favoriten

Zu den Favoriten gehörten neben Miguel Indurain, dem Sieger der Jahre 1991 bis 1995, der mit einem Erfolg seinen sechsten Toursieg hĂ€tte feiern können und damit einen neuen Rekord aufgestellt hĂ€tte, Alex ZĂŒlle und Bjarne Riis, die im Vorjahr auf dem Podium standen. Des Weiteren wurden der Vorjahresvierte und 1995 Sieger der Vuelta a España Laurent Jalabert, Indurains Dauerrivale Tony Rominger (Sieger beim Giro d’Italia 1995) und Jewgeni Bersin hoch gehandelt.

Rennverlauf

Den Prolog im verregneten ’s-Hertogenbosch gewann Alex ZĂŒlle. Üblicherweise wird schon bei dem relativ kurzen Zeitfahren zu Beginn die FormstĂ€rke der Fahrer sichtbar, auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass die Zeitunterschiede nach wenigen Kilometern groß sind. Zwar galt ZĂŒlle als exzellenter Zeitfahrer, aber bei diesem Prolog im Regen wollten die meisten Favoriten keinen Sturz riskieren. Das betraf insbesondere den damals besten Zeitfahrer auf solch kurzen Strecken Chris Boardman, der im Vorjahr – ebenfalls im Regen – schwer stĂŒrzte und ausschied. Somit war das mĂ€ĂŸige Abschneiden von Indurain noch kein Indiz dafĂŒr, dass er dieses Mal die Tour verlieren könnte.

Nach einer regnerischen ersten Woche ging es auf der 7. Etappe ins alpenlĂ€ndische Hochgebirge, die zunĂ€chst ĂŒber den Col de la Madeleine und den Cormet de Roselend fĂŒhrte. Dort bereits war Jalabert abgehĂ€ngt, ZĂŒlle mehrmals gestĂŒrzt. Vor dem Schlussanstieg fĂŒhrte noch der Ausreißer Udo Bölts das Feld an und wurde erst am letzten Berg abgefangen. Hinauf zum Ziel nach Les Arcs wurde Indurain, den als einzigen der Favoriten kein Teamkollege mehr unterstĂŒtzen konnte, von den Mitfavoriten durch stĂ€ndige Attacken zermĂŒrbt. Das Bild, als er ein Zeichen machte, er habe keine WasservorrĂ€te mehr, war Symbol seiner Niederlage. Er litt unter Hunger und Durst, nahm sogar eine Trinkflasche aus einem fremden Teamfahrzeug an, was eine spĂ€tere Zeitstrafe nach sich zog. Bereits jetzt war die Tour fĂŒr ihn verloren, der ZeitrĂŒckstand zu groß, im Ziel waren es ĂŒber 4 Minuten. Die Etappe gewann Luc Leblanc, die Mitfavoriten Rominger, Berzin und Riis verloren nur wenig Zeit, sodass Berzin ins Gelbe Trikot schlĂŒpfen konnte. Auch das Zeitfahren am Tag danach gewann Berzin, der nun als aussichtsreichster Kandidat fĂŒr den Gesamtsieg in Frage kam. Auch beim Giro d’Italia 1994 konnte Berzin IndurĂĄin schon schlagen.

Die 9. Etappe sollte ĂŒber den 2.646 Meter hohen Col du Galibier fĂŒhren. Auf dem Pass schneite es, die Etappe wurde deswegen verkĂŒrzt, und aus der eigentlichen Königsetappe (190 km) wurde ein sehr kurzes TeilstĂŒck ĂŒber nur 46 Kilometer. Am letzten Anstieg nutzte Bjarne Riis die Gunst der Stunde und attackierte. Sein Zeitvorsprung reichte, um die FĂŒhrung in der Gesamtwertung zu ĂŒbernehmen. Diese Leistung wiederholte er in den PyrenĂ€en (16. Etappe) hinauf nach Hautacam und baute seine FĂŒhrung aus.

Auf der letzten PyrenĂ€enetappe sollte dann das Gesamtklassement geschrieben werden: Die Etappe fĂŒhrte zunĂ€chst durchs Hochgebirge und endete nach einem 100 km langen FlachstĂŒck im baskischen Pamplona. Die Strecke ins Baskenland sollte eine Huldigung an Miguel Indurain darstellen, durch dessen Geburtsort die Strecke fĂŒhrte. Doch aus der Triumphfahrt wurde nichts; Indurain befand sich in einer abgehĂ€ngten Gruppe weit hinter der Spitze. Am Col de Soudet teilte sich die Spitzengruppe mit den Favoriten. Der Zeitabstand auf der Passhöhe betrug bereits knapp zwei Minuten. WĂ€hrend die erste Gruppe (mit Riis, Ullrich, Luttenberger, Dufaux, Virenque, Ugrjumovs, Leblanc und EscartĂ­n) Einigkeit zeigte und sich die Fahrer mit der FĂŒhrungsarbeit laufend abwechselten, zeigten sich in der zweiten Gruppe nur wenige Fahrer, die Interesse an einer Verfolgung hatten. Vor allem Rominger und Olano versuchten, den RĂŒckstand in Grenzen zu halten, Indurain hielt sich im Windschatten zurĂŒck. Auf dem erstmals ĂŒberquerten Port de Larrau betrug der RĂŒckstand dadurch schon knapp fĂŒnf Minuten. In der Folge verringerten die Verfolger den RĂŒckstand bis etwa 70 km vor dem Ziel auf drei Minuten. In Pamplona war er aber aufgrund der Uneinigkeiten auf ĂŒber acht Minuten angewachsen. Somit belegten am Ende der Etappe die acht Fahrer der ersten Gruppe alle vorderen PlĂ€tze in der Gesamtwertung.

Das abschließende Zeitfahren gewann Jan Ullrich, der so stark fuhr, dass er fast seinen Teamleader Bjarne Riis in BedrĂ€ngnis brachte. Dem DĂ€nen blieben im Ziel lediglich 1:41 Minuten Vorsprung auf den nun zweitplatzierten Deutschen.

FĂŒr das Team Telekom war die Rundfahrt ein vollkommener Triumph. Das Team, das im Vorjahr fast nicht zugelassen wurde und nur mit einer Rumpfmannschaft zusammen mit dem zweitklassigen Team ZG-Mobili antreten durfte, belegte die PlĂ€tze eins und zwei der Einzelgesamtwertung, dazu kamen insgesamt fĂŒnf Etappensiege, das GrĂŒne Trikot fĂŒr Erik Zabel sowie das Weiße Trikot fĂŒr den besten Fahrer unter 25 Jahren durch Jan Ullrich.

Riis gestand im Juni 2007 ein, wĂ€hrend dieser Tour zu Methoden des Dopings gegriffen zu haben. Die ASO, Organisator der Tour de France, strich ihn daraufhin zunĂ€chst aus ihren eigenen Listen und fĂŒhrte fĂŒr die Tour 1996 keinen Sieger.cite-ref-leq-7-juni-07-1-1[1] Der Internationale Radsportverband konnte ihm den Titel offiziell nicht aberkennen, da das Dopingvergehen zum Zeitpunkt des EingestĂ€ndnisses verjĂ€hrt war. Er hatte Riis jedoch schon kurze Zeit nach seinem DopinggestĂ€ndnis aufgefordert, sein Gelbes Trikot zurĂŒckzugeben.cite-ref-3[3] Seit 2008 ist Riis wieder als Sieger aufgefĂŒhrt, einschließlich einer Anmerkung ĂŒber die UmstĂ€nde.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]

Etappen

| Etappen | Tag | Start–Ziel | km | Etappensieger | Gelbes Trikot |
|---|---|---|---|---|---|
| Prolog | 29. Juni | ’s-Hertogenbosch ( NL ) | 0 0 9,4 ( EZF ) | Alex ZĂŒlle | Alex ZĂŒlle |
| 1. Etappe | 30. Juni | ’s-Hertogenbosch (NL) – ’s-Hertogenbosch (NL) | 209 | FrĂ©dĂ©ric Moncassin | Alex ZĂŒlle |
| 2. Etappe | 1. Juli | ’s-Hertogenbosch (NL) – Wasquehal | 247,5 | Mario Cipollini | Alex ZĂŒlle |
| 3. Etappe | 2. Juli | Wasquehal – Nogent-sur-Oise | 195 | Erik Zabel | FrĂ©dĂ©ric Moncassin |
| 4. Etappe | 3. Juli | Soissons – Lac de Madine | 232 | Cyril Saugrain | StĂ©phane Heulot |
| 5. Etappe | 4. Juli | Lac de Madine – Besançon | 242 | Jeroen Blijlevens | StĂ©phane Heulot |
| 6. Etappe | 5. Juli | Arc-et-Senans – Aix-les-Bains | 207 | Michael Boogerd | StĂ©phane Heulot |
| 7. Etappe | 6. Juli | ChambĂ©ry – Les Arcs | 200 | Luc Leblanc | Jewgeni Bersin |
| 8. Etappe | 7. Juli | Bourg-Saint-Maurice – Val-d’Isùre | 0 30,5 (EZF) | Jewgeni Bersin | Jewgeni Bersin |
| 9. Etappe | 8. Juli | Le MonĂȘtier-les-Bains – Sestriere ( ITA ) | 0 46 | Bjarne Riis | Bjarne Riis |
| 10. Etappe | 9. Juli | Torino (ITA) – Gap | 208,5 | Erik Zabel | Bjarne Riis |
| Ruhetag | Ruhetag | Ruhetag | Ruhetag | Ruhetag | Ruhetag |
| 11. Etappe | 11. Juli | Gap – Valence | 202 | JosĂ© Jaime GonzĂĄlez | Bjarne Riis |
| 12. Etappe | 12. Juli | Valence – Le Puy-en-Velay | 143,5 | Pascal Richard | Bjarne Riis |
| 13. Etappe | 13. Juli | Le Puy-en-Velay – Super Besse | 177 | Rolf Sþrensen | Bjarne Riis |
| 14. Etappe | 14. Juli | Besse – Tulle | 186,5 | Dschamolidin Abduschaparow | Bjarne Riis |
| 15. Etappe | 15. Juli | Brive-la-Gaillarde – Villeneuve-sur-Lot | 176 | Massimo Podenzana | Bjarne Riis |
| 16. Etappe | 16. Juli | Agen – Lourdes-Hautacam | 199 | Bjarne Riis | Bjarne Riis |
| 17. Etappe | 17. Juli | Argelùs-Gazost – Pamplona ( ESP ) | 262 | Laurent Dufaux | Bjarne Riis |
| 18. Etappe | 18. Juli | Pamplona (ESP) – Hendaye | 154,5 | Bart Voskamp | Bjarne Riis |
| 19. Etappe | 19. Juli | Hendaye – Bordeaux | 226,5 | FrĂ©dĂ©ric Moncassin | Bjarne Riis |
| 20. Etappe | 20. Juli | Bordeaux – Saint-Émilion | 0 63,5 (EZF) | Jan Ullrich | Bjarne Riis |
| 21. Etappe | 21. Juli | Palaiseau – Paris | 147,5 | Fabio Baldato | Bjarne Riis |

→

Hauptartikel

:

Liste der Etappenorte der Tour de France

Trikots im Tourverlauf

Die Tabelle zeigt den FĂŒhrenden in der jeweiligen Wertung zu Beginn der jeweiligen Etappe an.

| Etappe | Gelbes Trikot | GrĂŒnes Trikot | Gepunktetes Trikot | Weißes Trikot | Teamwertung |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 1. Etappe | Alex ZĂŒlle | Alex ZĂŒlle | nicht vergeben | Paolo Savoldelli | ONCE |
| 0 2. Etappe | Alex ZĂŒlle | JĂĄn Svorada | nicht vergeben | Paolo Savoldelli | ONCE |
| 0 3. Etappe | Alex ZĂŒlle | JĂĄn Svorada | Danny Nelissen | Paolo Savoldelli | ONCE |
| 0 4. Etappe | Frédéric Moncassin | Jån Svorada | José Luis Arrieta | Paolo Savoldelli | ONCE |
| 0 5. Etappe | Stéphane Heulot | Frédéric Moncassin | Danny Nelissen | Stéphane Heulot | Gan |
| 0 6. Etappe | Stéphane Heulot | Frédéric Moncassin | Danny Nelissen | Stéphane Heulot | Gan |
| 0 7. Etappe | Stéphane Heulot | Frédéric Moncassin | Léon van Bon | Stéphane Heulot | Rabobank |
| 0 8. Etappe | Jewgeni Bersin | Frédéric Moncassin | Richard Virenque | Jan Ullrich | Rabobank |
| 0 9. Etappe | Jewgeni Bersin | Frédéric Moncassin | Richard Virenque | Jan Ullrich | Mapei |
| 0 10. Etappe | Bjarne Riis | Frédéric Moncassin | Richard Virenque | Jan Ullrich | Team Telekom |
| 11. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Team Telekom |
| 12. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Team Telekom |
| 13. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Rabobank |
| 14. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Rabobank |
| 15. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Rabobank |
| 16. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Rabobank |
| 17. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Mapei |
| 18. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Mapei |
| 19. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Mapei |
| 20. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Festina |
| 21. Etappe | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Festina |
| Sieger | Bjarne Riis | Erik Zabel | Richard Virenque | Jan Ullrich | Festina |

Ergebnisse

Gesamtwertung

Punktewertung

Bergwertung

Nachwuchswertung

Mannschaftswertung

KĂ€mpferischster Fahrer

Teams und Fahrer

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 1 | Spanien | Miguel Indurain | 11 |
| 2 | Spanien | Marino Alonso | 66 |
| 3 | Spanien | Vicente Aparicio | A 17. |
| 4 | Spanien | José Luis Arrieta | 32 |
| 5 | Spanien | Prudencio Indurain | 58 |
| 6 | Spanien | José María Jiménez | 57 |
| 7 | Spanien | Carmelo Miranda | A 4. |
| 8 | Portugal | Orlando Rodrigues | 54 |
| 9 | Spanien | José Ramón Uriarte | 92 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 11 | Frankreich | Laurent Jalabert | A 10. |
| 12 | Spanien | ĂĂ±igo Cuesta | A 13. |
| 13 | Spanien | Herminio DĂ­az Zabala | 53 |
| 14 | Spanien | Aitor Garmendia | 35 |
| 15 | Australien | Patrick Jonker | 12 |
| 16 | Spanien | Melchor Mauri | 38 |
| 17 | Spanien | Roberto Sierra | 41 |
| 18 | Australien | Neil Stephens | 49 |
| 19 | Schweiz | Alex ZĂŒlle | 26 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 21 | Danemark | Bjarne Riis | 1 |
| 22 | Deutschland | Rolf Aldag | 83 |
| 23 | Deutschland | Udo Bölts | 14 |
| 24 | Deutschland | Christian Henn | 76 |
| 25 | Deutschland | Jens Heppner | 88 |
| 26 | Danemark | Brian Holm | 107 |
| 27 | Deutschland | Mario Kummer | NA 2. |
| 28 | Deutschland | Jan Ullrich | 2 |
| 29 | Deutschland | Erik Zabel | 82 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 31 | Schweiz | Tony Rominger | 10 |
| 32 | Spanien | Federico Echave | 40 |
| 33 | Spanien | Manuel Fernåndez Ginés | 16 |
| 34 | Spanien | Arsenio GonzĂĄlez | 24 |
| 35 | Italien | Paolo Lanfranchi | 59 |
| 36 | Belgien | Johan Museeuw | 95 |
| 37 | Spanien | Abraham Olano | 9 |
| 38 | Belgien | Wilfried Peeters | 110 |
| 39 | Italien | Andrea Tafi | 45 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 41 | Italien | Fabio Baldato | 63 |
| 42 | Italien | Michele Bartoli | 19 |
| 43 | Italien | Alberto Elli | 15 |
| 44 | Italien | Carlo Finco | A 4. |
| 45 | Schweiz | Rolf JĂ€rmann | 90 |
| 46 | Italien | Marco Lietti | A 17. |
| 47 | Italien | Roberto Pistore | NA 8. |
| 48 | Schweiz | Pascal Richard | 47 |
| 49 | Italien | Marco Saligari | 72 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 51 | Russland | Jewgeni Bersin | 20 |
| 52 | Italien | Dario Bottaro | 117 |
| 53 | Italien | Bruno Cenghialta | 56 |
| 54 | Italien | Ivan Cerioli | 121 |
| 55 | Italien | Francesco Frattini | 100 |
| 56 | Italien | Ivan Gotti | A 5. |
| 57 | Italien | Nicola Minali | A 11. |
| 58 | Italien | Davide Perona | 50 |
| 59 | Italien | Stefano Zanini | A 4. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 61 | Vereinigte Staaten | Lance Armstrong | A 6. |
| 62 | Vereinigte Staaten | Frankie Andreu | 111 |
| 63 | Vereinigte Staaten | George Hincapie | NA 15. |
| 64 | Frankreich | Laurent Madouas | 23 |
| 65 | Spanien | JesĂșs Montoya | A 17. |
| 66 | Lettland | Kaspars Ozers | A 6. |
| 67 | Vereinigtes Konigreich | Maximilian Sciandri | A 11. |
| 68 | Frankreich | Bruno Thibout | 55 |
| 69 | Italien | Flavio Vanzella | 60 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 71 | Frankreich | Richard Virenque | 3 |
| 72 | Italien | Bruno Boscardin | 80 |
| 73 | Frankreich | Laurent Brochard | 18 |
| 74 | Schweiz | Laurent Dufaux | 4 |
| 75 | Spanien | Félix García Casas | 48 |
| 76 | Frankreich | Pascal Hervé | 42 |
| 77 | Frankreich | Emmanuel Magnien | A 12. |
| 78 | Frankreich | Christophe Moreau | 75 |
| 79 | Frankreich | Jean-Cyril Robin | A 6. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 81 | Belgien | Johan Bruyneel | A 10. |
| 82 | Niederlande | Michael Boogerd | 31 |
| 83 | Niederlande | Erik Breukink | 34 |
| 84 | Niederlande | Erik Dekker | 74 |
| 85 | Russland | Wjatscheslaw Jekimow | 21 |
| 86 | Niederlande | Danny Nelissen | 84 |
| 87 | Lettland | Arvis Piziks | A 13. |
| 88 | Danemark | Rolf SĂžrensen | 28 |
| 89 | Niederlande | Léon van Bon | A 7. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 91 | Vereinigtes Konigreich | Chris Boardman | 39 |
| 92 | Frankreich | Stéphane Heulot | A 7. |
| 93 | Frankreich | François Lemarchand | 91 |
| 94 | Frankreich | Frédéric Moncassin | 106 |
| 95 | Frankreich | Francis Moreau | ZÜ 6. |
| 96 | Frankreich | Didier Rous | A 17. |
| 97 | Frankreich | Eddy Seigneur | A 6. |
| 98 | Frankreich | François Simon | 86 |
| 99 | Frankreich | Cédric Vasseur | 69 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 101 | Italien | Mario Cipollini | NA 5. |
| 102 | Italien | Simone Biasci | 126 |
| 103 | Italien | Giuseppe Calcaterra | A 6. |
| 104 | Italien | Massimo Donati | 70 |
| 105 | Italien | Gian Matteo Fagnini | NA 6. |
| 106 | Italien | Paolo Fornaciari | 79 |
| 107 | Italien | Massimiliano Lelli | 25 |
| 108 | Italien | Eros Poli | 127 |
| 109 | Italien | Mario Scirea | A 6. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 111 | Frankreich | Luc Leblanc | 6 |
| 112 | Deutschland | Dirk Baldinger | A 11. |
| 113 | Italien | Rossano Brasi | 97 |
| 114 | Niederlande | Gerrit de Vries | 119 |
| 115 | Italien | Mirko Gualdi | 43 |
| 116 | Italien | Giuseppe Guerini | 27 |
| 117 | Frankreich | Frédéric Guesdon | 108 |
| 118 | Japan 1870 | Daisuke Imanaka | ZÜ 14. |
| 119 | Ukraine | Serhij Uschakow | ZÜ 6. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 121 | Italien | Wladimir Belli | 68 |
| 122 | Italien | Alessandro Baronti | 112 |
| 123 | Italien | Davide Bramati | A 6. |
| 124 | Schweiz | Oscar Camenzind | 36 |
| 125 | Italien | Roberto Conti | NA Pr. |
| 126 | Italien | Valentino Fois | 52 |
| 127 | Italien | Sergio Previtali | S 1. |
| 128 | Polen | Zbigniew Spruch | A 11. |
| 129 | Tschechien | JĂĄn Svorada | A 5. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 131 | Italien | Claudio Chiappucci | 37 |
| 132 | Italien | Mario Chiesa | 125 |
| 133 | Osterreich | Peter Luttenberger | 5 |
| 134 | Italien | Oscar Pellicioli | 85 |
| 135 | Italien | Massimo Podenzana | 61 |
| 136 | Italien | Marcello Siboni | 65 |
| 137 | Italien | Mario Traversoni | A 10. |
| 138 | Italien | Enrico Zaina | A 3. |
| 139 | Schweiz | Beat Zberg | A 6. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 141 | Lettland | Pēteris Ugrjumovs | 7 |
| 142 | Italien | Stefano Cattai | 22 |
| 143 | Italien | Andrea Ferrigato | 46 |
| 144 | Italien | Marco Fincato | 30 |
| 145 | Italien | Maurizio Fondriest | 51 |
| 146 | Russland | Oleksandr Hontschenkow | NA 6. |
| 147 | Frankreich | Pascal Lino | A 10. |
| 148 | Italien | Paolo Savoldelli | 33 |
| 149 | Italien | Marco Zen | 73 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 151 | Niederlande | Maarten den Bakker | 64 |
| 152 | Niederlande | Jeroen Blijlevens | 128 |
| 153 | Danemark | Bo Hamburger | 13 |
| 154 | Niederlande | Servais Knaven | NA 5. |
| 155 | Ukraine | Wolodymyr Pulnikow | ZÜ 14. |
| 156 | Frankreich | Laurent Roux | 44 |
| 157 | Danemark | Jesper Skibby | 29 |
| 158 | Belgien | Peter Van Petegem | 116 |
| 159 | Niederlande | Bart Voskamp | 99 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 161 | Usbekistan | Dschamolidin Abduschaparow | 78 |
| 162 | Italien | Mauro Bettin | ZÜ 6. |
| 163 | Italien | Stefano Colage | A 7. |
| 164 | Schweiz | Heinz Imboden | A 6. |
| 165 | Russland | Sergei Uslamin | 87 |
| 166 | Italien | Leonardo Piepoli | 17 |
| 167 | Italien | Fabio Roscioli | 98 |
| 168 | Italien | Cristian Salvato | 94 |
| 169 | Deutschland | Tobias Steinhauser | 113 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 171 | Ukraine | AndreĂŻ Tchmil | 77 |
| 172 | Frankreich | Gilles Bouvard | A 8. |
| 173 | Belgien | Peter Farazijn | 122 |
| 174 | Deutschland | Thomas Fleischer | A 14. |
| 175 | Kasachstan | Oleg Koslitin | A 11. |
| 176 | Belgien | Nico Mattan | 123 |
| 177 | Australien | Scott Sunderland | 101 |
| 178 | Belgien | Paul Van Hyfte | 120 |
| 179 | Belgien | Marc Wauters | 124 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 181 | Spanien | Fernando EscartĂ­n | 8 |
| 182 | Kolumbien | Julio César Aguirre | 81 |
| 183 | Kolumbien | HernĂĄn Buenahora | A 1. |
| 184 | Spanien | Francisco Cabello | 102 |
| 185 | Kolumbien | José Castelblanco | 71 |
| 186 | Spanien | Laudelino Cubino | A 2. |
| 187 | Kolumbien | José Jaime Gonzålez | 96 |
| 188 | Kolumbien | Federico Muñoz | 89 |
| 189 | Spanien | José Ángel Vidal | 109 |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 191 | Italien | Mariano Piccoli | 93 |
| 192 | Italien | Alessandro Bertolini | A 16. |
| 193 | Italien | Claudio Camin | A 7. |
| 194 | Italien | Marco Della Vedova | A 14. |
| 195 | Italien | Cristiano Frattini | 103 |
| 196 | Italien | Luca Gelfi | A 2. |
| 197 | Polen | Zenon JaskuƂa | A 7. |
| 198 | Venezuela 1954 | Omar Pumar | 105 |
| 199 | Italien | Mauro Radaelli | A 7. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 201 | Frankreich | Jacky Durand | 115 |
| 202 | Frankreich | Dominique Arnould | A 10. |
| 203 | Frankreich | Jean-Pierre Bourgeot | 67 |
| 204 | Frankreich | Franck Bouyer | A 14. |
| 205 | Frankreich | Jean-Claude Colotti | A 17. |
| 206 | Frankreich | Thierry Laurent | 104 |
| 207 | Frankreich | Thierry Marie | A 10. |
| 208 | Frankreich | Jean-Luc Masdupuy | 129 |
| 209 | Belgien | Michel Vermote | A 5. |

| Nr. | Land | Name | Platz |
|---|---|---|---|
| 211 | Frankreich | Christophe Capelle | A 7. |
| 212 | Frankreich | Thierry Bourguignon | 62 |
| 213 | Frankreich | Laurent Genty | A 15. |
| 214 | Frankreich | Thierry Gouvenou | 114 |
| 215 | Polen | Marek Leƛniewski | ZÜ 14. |
| 216 | Frankreich | Frédéric Pontier | A 6. |
| 217 | Frankreich | Cyril Saugrain | A 6. |
| 218 | Frankreich | Gilles Talmant | 118 |
| 219 | Frankreich | Francisque Teyssier | A 6. |

A: Aufgabe wĂ€hrend der Etappe, NA: nicht zur Etappe angetreten, S: suspendiert/ausgeschlossen, ZÜ: ZeitĂŒberschreitung

Doping

WĂ€hrend einer Pressekonferenz am 25. Mai 2007 in Kopenhagen gestand Riis, in der Zeit von 1993 bis 1998 das verbotene Dopingmittel Erythropoetin (EPO), Wachstumshormone und Cortison zur Leistungssteigerung eingenommen zu haben. Das EPO kaufte und nahm er nach eigenen Angaben selbst ein. Auch sein Sieg bei der Tour de France 1996 stand unter dem Einfluss des Dopingmittels EPO, Cortison und Wachstumssubstanzen, wie Riis öffentlich zugab: „Ich weiß, dass ich mit unerlaubten Mitteln zum Toursieg kam. Aber ich habe trotzdem dafĂŒr gearbeitet. Wenn ihr euch das Gelbe Trikot jetzt holen wollt, bitte, es bedeutet mir nichts. Es liegt im Pappkarton.“ Da die achtjĂ€hrige VerjĂ€hrungsfrist bei Riis’ DopinggestĂ€ndnis abgelaufen war, konnte ihm der Titel nicht mehr rĂŒckwirkend aberkannt werden. Trotzdem regte die UCI an, Riis beim Wort zu nehmen und bat um die RĂŒckgabe des „Zeichen des Sieges“, des gelben Trikots. Zuvor hatten sich Riis damalige Teamkollegen Bert Dietz, Erik Zabel, Rolf Aldag, Brian Holm, Christian Henn und Udo Bölts aus dem Team Telekom dazu bekannt, 1996 bei der Tour gedopt zu haben. Auch die damaligen TeamĂ€rzte Andreas Schmid und Lothar Heinrich gestanden, ĂŒber die DopingvorgĂ€nge in der Mannschaft gewusst zu haben. Erst im Juni 2013 rĂ€umte auch Jan Ullrich, Riis’ ehemaliger Kollege im Team Telekom, Eigenblutdoping ein, um „Chancengleichheit herzustellen“. Die Einnahme von EPO oder anderen Dopingmitteln streitet Ullrich weiter ab. Die damaligen Telekomprofis Steffen Wesemann und Jens Heppner beteuern bis heute ihre Unschuld in Sachen Doping.

Weblinks

Commons

: Tour de France 1996

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Tour de France 1996 in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
‱ radsport-seite.de zur Tour 1996

Einzelnachweise

cite-note-leq-7-juni-07-11. ↑ L’Équipe vom 7. Juni 2007: Pas de vainqueur en 1996
 (Memento vom 3. August 2012 im Webarchiv archive.today)
cite-note-22. ↑ vgl. Offizielle Website der Tour de France: Historique du Tour de France ANNÉE 1996 (Memento vom 13. April 2012 im Internet Archive), abgerufen am 26. Januar 2014.
cite-note-33. ↑ Pressemitteilung (Memento vom 16. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) des UCI vom 25. Mai 2007
cite-note-44. ↑ Le Tour 1996 rĂ©attribuĂ© Ă  Riis. Le Figaro, 4. Juli 2008; abgerufen im 1. Januar 1 (französisch).
cite-note-55. ↑ Guide Historique du Tour de France (2024). Amaury Sport Organisation, S. 87; abgerufen im 1. Januar 1 (französisch).